Schon wieder ist ein Jahr vergangen. 12 Monate, 52 Wochen, 365 Tage, 8760 Stunden und 525600 Minuten - Mein Rückblick auf 2020

Kommt es Dir auch so vor, also ob dieses Jahr wieder wie im Flug verflogen ist?


Wie schaut Euer morgendliches Ritual aus? 

Kaffee, Ei, Toast, Nachrichten? Lest Ihr die Nachrichten noch?

Ich erinnere mich an die Zeit im März- April diesen Jahres, als ich jeden Morgen zuerst die neuen Corona Fallzahlen kontrolliert habe, um zu sehen, ob es weniger werden, und man sich Tag für Tag gefragt hat: Wann und wie geht das hier eigentlich zu Ende?

Als wir im Juni dann mehr oder weniger unsere Freiheit zurückbekommen haben und die ersten Lockerungen kamen, gab es nur noch eine Richtung, nach vorne.

Nun ist es kurz vor Weihnachten. Mein Morgenritual ist fast wieder zurückgekehrt. 

2020 war alles andere als erwartet. Ich möchte Euch gerne einen kurzen Rückblick auf mein mehr oder weniger spannendes, ereignisreiches 2020 und einen kurzen Ausblick auf 2021 geben.

Ja, in diesem Jahr ist so einiges passiert. Zuerst wie gesagt Covid, dann im April der Tot meiner Mom, im Sommer Reisewarnungen, Reisebeschränkungen usw, usw. usw.

Große Reisen hat es deshalb 2020 nicht gegeben und auch keine Bergtouren in den Alpen wie eigentlich geplant waren. Das Piemont und das Trentino mussten ausfallen.

Ich habe mich deshalb 2020 einmal etwas mehr auf meine Heimat, den Naturpark Altmühltal fokussiert. Ich bin ja generell nicht so der Planungsmensch, sondern lasse mir gerne Platz für Spontaneität. Bislang bin ich damit auch ganz gut gefahren. 

So gab es heuer sehr viele kurze und auch längere Mountainbike Touren im Altmühltal. Auch ein paar schone Wanderungen – der E8 liegt ja vor der Türe – durften nicht fehlen. Ich hatte mich heuer auch mehr mit dem Thema Fotografie beschäftigt, einige Bücher dazu gelesen und das ein oder andere, wie etwa Lichtmalerei oder Nachtfotografie ausprobiert. Apropos Nacht - Nachtbiken habe ich heuer das erste mal gemacht. Eine Aufregende Adrenalingeladene Sache, nur mit Bike Licht und Stirnlampe durch den Wald und über Trails zu heizen, solltet ihr auch mal versuchen.

Urlaub zu Hause – ja - das ist auch Urlaub. 

Wenn es auch der ein oder andere nicht glauben will. Man braucht keine Koffer zu packen, sich nicht überlegen was man alles einpackt und mitnimmt. Man hat keinen Wäscheberg wenn man wieder nach Hause kommt, den man erst einmal erklimmen muss um den Überblick zu behalten und keine Staus auf der Autobahn.

Auf der Terrasse unterm Sonnenschirm ein Buch lesen, sich einfach einmal ohne etwas zu planen in den Tag treiben lassen, das ist – sooo schön Entschleunigend.

Jetzt geht das Jahr bald zu Ende und was kommt dann?


2021 – wird wohl erst einmal anfangen wie 2020 aufgehört hat

Covid ist ja, nur weil wir eine andere Zahl schreiben nicht verschwunden. Sonst werde ich mich auch einfach nur überraschen lassen, welche Reisen oder Touren mich 2021 erwarten werden. Planen möchte ich in dieser Richtung jetzt noch nichts. Dann eher Spontane Unternehmungen und wenn gar nichts geht - Hallo - ich wohne in einem Naturpark, in den Leute aus aller Welt fahren um etwas zu erleben. Da wird sich doch noch die ein oder andere Attraktion finden lassen.

Kannst Du Dich noch daran erinnern, wie Dein Jahr 2020 begonnen hat? 

Weißt Du noch, was Du alles erlebt hast in 2020? Gegen Ende des Jahres denken wir manchmal über das vergangene Jahr nach und stellen fest: Wir sind so oft in den Fängen des Alltags gefangen und machen zu wenig für uns selbst.

Die Vergangenheit ist vergangen – die Zukunft ist unklar – die einzige Zeit, in der Du etwas ändern kannst, ist das JETZT.

UND JETZT?

Zurückblicken und sich vor Augen halten was man alles geschafft hat, ist wichtig. Aber nun ist es auch wichtig, nach vorne zu blicken. Für uns heißt das: Blick auf das Jahr 2021 - Und erlebe es, ganz gleich wie!

Ich wünsche dir Gesundheit und ein schönes Weihnachtsfest

Wir sehen uns 2021!




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