Eine Systemkamera passt nicht in die Hosentasche - Meine perfekte Kameratasche - die Mantona10!

 Ich habe meine Kameras lange Zeit im Rucksack verstaut oder am Schultergurt getragen


"Vorweg - ich habe mir die hier vorgestellte Kameratasche selbst gekauft, sie wurde nicht gesponsert oder zur Verfügung gestellt. Dieser Blogbeitrag spiegelt meine Meinung wieder"

Für Ausflüge und Wanderungen im Sommer wie Winter, kann man seine Kamera mit einem Schultergurt transportieren, im Rucksack verstauen oder in eine Fototasche packen. Jede Art des Transports hat dabei seine Vor- und Nachteile. 

Im Rucksack hat man sie aber meistens nicht schnell genug griffbereit und man muss auch den Rucksack immer absetzten, was auf Dauer dann doch ganz schön nerven kann. Am Schultergurt ist sie zwar schnell einsatzbereit, aber die Gefahr an einen Baum, Ast oder Stein zu schlagen ist auch immer gegeben. Selbst wenn man sie mit einer Spezialbefestigung, etwa einem Kameraclip am Gurt des Rucksacks festmacht, ist da schnell mal ein Unheil geschehen, von Regen ganz zu schweigen.

Für den sicheren Transport ist eine Tasche unabdingbar

Gute Fototaschen zeichnen sich dabei nicht nur durch eine besonders robuste Bauweise und eine weiche Polsterung aus, sie lassen sich mit speziellen Einlagen auch variabel aufteilen, um Zusammenstöße zwischen Kamera und Zubehör zu vermeiden, selbst wenn es mal ein wenig holpriger zur Sache geht. 

Für die ordentliche Aufbewahrung von Kleinteilen wie Akkus, Speicherkarten oder Kabeln verfügen die meisten Taschen noch über zusätzliche Fächer. 

Ob man zu einer großen oder kleinen Tasche oder doch lieber zu einem Rucksack greift, hängt vom persönlichen Geschmack und natürlich den Anforderungen ab. Wer nur eine Kamera und maximal drei Objektive besitzt, wird vermutlich schnell fündig. Für Fotografen mit einer umfangreichen Ausrüstung hingegen gibt es leider nicht die ideale Lösung: Mal reicht eine kleine Tasche, beim nächsten Fotoshooting muss es dann schon etwas größeres sein, um alles unterbringen zu können.

Meine neueste Errungenschaft ist eine Hüfttasche, die an der Hüfte mit einem Gurt getragen wird, nicht teuer war aber für mich perfekt passt - die Mantona10


Die Mantona10 Kameratasche lässt sich bequem über den Hüftgürtel tragen und ist äußerst kompakt und leicht. Der Umfang des Hüftgurtes ist individuell zwischen 80cm und 120cm einstellbar. Die Tasche ist wie gesagt, optimal für eine kleine DLSR- System- oder Bridgekamera. 

Man kann schnell über den Deckel mit den beiden leichtgängigen Reisverschlüssen auf das Kamerafach zugreifen. Die Regenhülle sowie der gut gepolsterte Hüftgürtel bieten optimalen Schutz und Halt. Der individuell einteilbare Innenraum mit seiner Abtrennmöglichkeit macht es möglich die Ausrüstung sicher zu verstauen und die gepolsterte Kameraeinteilung lässt sich bei Bedarf komplett entnehmen. Somit kann man die Tasche auch mal ohne Kameraausrüstung nutzen.

Die kompakte Tasche bietet über die beiden integrierten Reißverschlusstaschen am Hüftgürtel auch Platz für Geldbeutel, Taschentücher, Schlüssel oder Kleinzeug. 

Das Netz- Fach an der einen Seite der Tasche bietet Platz für eine Trinkflasche oder weitere Gegenstände wie ein kleines Stativ, Lesebrille oder Ähnliches. Der seitliche Zugriff auf das abgetrennte Fach an der gegenüberliegenden Seite macht es möglich mit wenigen Griffen auf Kleineteile oder Objektive zuzugreifen. 

Die Mantona10 ist kompakt und leicht, hat atmungsaktive Airmesh-Polsterungen für optimalen Tragekomfort am Hüftgürtel, macht einen sehr stabilen Eindruck und stört mein Wandern oder Gehen überhaupt nicht.



Was bekommt man in die Tasche

Ich habe sie mir Vorrangig für meine Sony A6000 angeschafft. Im Hauptfach habe ich die Kamera mit dem Kitobjektiv 16-50 mm, plus das Tele 55-210 mm. In dem Seitenfach mit Reisverschluss noch das 35mm1.8 von Sony sowie 2 Meike Zwischenringe. Mehr geht dann aber nicht mehr hinein, was auch wegen dem Gewicht an der Hüfte wohl etwas stören würde.

Für ein großes Tele Zoom ist die Tasche auch nicht gedacht. Mein Samyang 12mm oder das 16-105 mm kann man ja auch im Rucksackoberfach transportieren. Oder man hat das 16-105 mm an der Kamera und andere in dem Seitenfach bzw. dann im Rucksack.




Für normale Spaziergänge, wenn ich meinen ganzes "Park" mitnehmen möchte, hab ich noch die Hama Protour150. Die man dann um die Schulter hängt.

Also das Gängigste in die Tasche, und die anderen Objektive in den Rucksack beim Wandern oder Bergsteigen. 

Nackenverspannungen und Kopfschmerzen sind beim stundenlangen Tragen einer schweren Kamera um den Hals oft keine Seltenheit und Schnappschusssituationen lauern überall. Manchmal bleibt nur ein kurzer Augenblick, um ein großartiges Foto zu knipsen. Da empfiehlt es sich, die Kamera stets griffbereit am Körper zu tragen. Und genau das funktioniert mit der Mantona10 sehr gut!

Und noch einen weiteren Vorteil bietet die Tasche – nämlich den Preis. 

Mit 43 Euro ist sie über die Hälfte günstiger als vergleichbare Markentaschen, die ich mir auch angeschaut hatte, etwa die Cosyspeed von Camslinger, die bei aktuell 135 € war. Auch das war einer der Gründe, warum ich mich für die Mantona entschieden habe. 

Mein Fazit:

Ich würde sie mir jederzeit wiederkaufen – ob sie was für dich ist? Das muss und sollte jeder selbst für sich entscheiden. Ein Video wo ich sie dabei habe, findest Du auf meinem YouTube Kanal!

Video zur Kameratasche

Wie transportierst du deine Kamera? - Schreib es mir einfach in die Kommentare!

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