Gelingen gute Fotos auch mit dem Smartphone?



Gute Frage - Beginnen wir doch gleich mit der Antwort auf die Frage im Titel


Meine Antwort dazu lautet eindeutig – Ja!

Dazu habe ich auch hier ein paar Beispiele für euch. Oft bin ich mal draußen in der Natur unterwegs,  allerdings auch nicht immer mit der großen Kamera. Seit ich mein Moto X4 habe, mache ich auch mit diesem Fotos, weil ich mein Handy immer mit dabei habe.





Den Blick für ein gutes Motiv, kann auch die teuerste Profikamera nicht liefern. Das ist keine neue Erkenntnis, aber man kann es nicht oft genug sagen.



Die Bildergebnisse und die Auflösung von Smartphones werden immer besser. Selbst mein altes Windows Phone hat schon gute Bildergebnisse geliefert. Ein gutes Ausgangsbild ist immer eine wichtige Voraussetzung für die spätere Nachbearbeitung.

Jedes der Bilder in diesem Beitrag wurde deshalb nachgearbeitet.



Dazu nutze ich meist Snapseed. Darüber hinaus verwende ich auch schon mal ACEDsee am PC. Mit den eben genannten Programmen, sind die wichtigsten Bearbeitungsfunktionen möglich: Belichtung, Kontrast, Schärfen, Lichter (Highlights), Tiefen (Shadows), Temperatur, Sättigung und Färbung. Davon mal abgesehen, bringen sie bereits jede Menge an Voreinstellungen (Presets) mit. Natürlich ist auch der Effekt der Vignette immer noch sehr beliebt. Da nehme ich mich auch nicht aus 😉

Egal ob mit einer Systemkamera, Spiegelreflexkamera, Kompaktkamera oder einem Handy, letzten Endes zählt nur ein interessantes Motiv.


























Selbstverständlich kann man aus den bereits komprimierten JPG-Dateien deutlich weniger in der späteren Bildbearbeitung herausholen, als aus den RAW Dateien, aber für ein kleines eigenes Bild im Rahmen reicht es schon aus.




Hier ein paar einfache Tipps für bessere Fotos mit dem Handy


Nicht alles in die Mitte setzen

Bei den meisten Fotoapps könnt ihr in den Einstellungen ein Raster einblenden lassen. Dieses teilt das Bild in 9 Bereiche auf. Probiert es doch einfach mal aus und platziert das Hauptmotiv auf den Punkten, wo sich die Linien kreuzen.

Schrägen und Linien nutzen

Die das Auge des Betrachters durch das Bild führen. Das können Wege, Kanten, Zäune, Ufer, Küstenlinien oder Geländer sein.

Wege mit im Bild aufnehmen

Da stellt man sich automatisch die Frage, woher kommt bzw. wohin führt er.

Immer darauf achten, dass euer Bild etwas optische Tiefe bekommt

Klassisches Beispiel: Nicht nur das Wasser und den Himmel fotografieren, sondern auch den Strand oder sogar ein Gebüsch im Vordergrund mit benutzen.

Nicht unbedingt zur Mittagszeit fotografieren

Wenn die Sonne hoch am Himmel steht und alles einen harten Schatten bekommt. Lieber die Morgen- oder Abendstunden benutzen. Dämmerung sieht immer interessant aus.

Wolken geben einem Himmel mehr Tiefe und lassen das Bild interessanter wirken. Darüber hinaus bringen sie ein weicheres Licht, wenn die Sonne nicht direkt scheint.

Andere Perspektiven ausprobieren

Zum Beispiel mal in die Hocke gehen oder richtig nah an das Motiv heran.

Mehr Fotos mit und ohne Smartphone findet ihr hier: Flickr Fotos



Jetzt wünsch ich euch noch viel Spaß, egal mit welcher Kamera..;-)



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