Ein Dreitausender und die Seen der Cevedale - Bergtour für Genießer im Stifser Nationalpark - Trentino Italien

An hohen Gipfeln mit spektakulären Felsformationen schlängeln sich aufregende Wanderwege vorbei, von denen du atemberaubende Aussichten über die Dolomiten des westlichen Trentino hast.




Sie führen dich über weite Plateaus in hochalpinem Gelände und ausgedehnte Ebenen mit saftig grünen Almen, die in zauberhafte Täler mit lieblichen Wiesen und romantischen Wäldern übergehen.
Mehr als 4.000 Kilometer an Wanderwegen führen im Trentino durch diese malerischen Täler und sagenhaften Berglandschaften.

Von leichten Wanderwegen bis hin zu aufregenden Hochtouren ist alles dabei. Rund 30% der Fläche ist Naturschutzgebiet.
Die vielen Wege kannst du leicht zu Rundwanderungen oder auch Mehrtagestouren kombinieren, da es eine große Anzahl an Hütten gibt. In der Dolomitenprovinz Trentino laden insgesamt 145 Berghütten zum Rasten, Entspannen und Übernachten ein.


Ich nehme euch heute mit auf eine Naturkundliche Bergtour zu den Seen der Cevedale, auf den Gipfel des Cima Nera (3037 Meter) und zu den großen Gletschern vor der außergewöhnlichen Kulisse des Nationalparks Stilfserjoch.

Es ist eine sehr schöne Rundtour im Herzen der Cevedale-Gruppe, vorbei an dem Rifugio Larcher und den suggestiven Gletscherseen – Marmotte See, -in dem ich wieder einmal schwimmen war, Lago Lungo und Lago Nero. Nach dem Càreser Stausee - auch in diesem war ich noch einmal schwimmen - kommt man zum kleinen, malerischen Lago delle Lame.

Wegbeschreibung


Ausgangspunkt war der Parkplatz Malgamare (1.972 m), den man von Cogolo di Peio auf der sehr schmalen und kurvenreichen asphaltierten Straße erreicht (10 km) erreicht. Vom Parkplatz aus habe ich den Pfad SAT 102 zur Malga Mare (2.301 m) einschlagen.


Bergauf durch einen Zirbelkieferwald bis zum Aussichtsplateau Pian Venezia. Von hier reicht der Blick über die schneebedeckten Berggipfel des Cevedale und über die darunter liegenden von alten Gletschern geformten Täler.


Auf dem Weg weiter geht es zum Rifugio Cevedale Guido Larcher (2.608 m), das hoch oben auf der Spitze eines Felssporns steht.


Rastplatz mit Suchtfaktor bei Pasta und Skiwasser



Von der Hütte aus, die sich in einer idealen Lage befindet, um die weitläufige und charakteristische Gletscherumgebung zu beobachten, folge ich dem Pfad SAT 104 bis zu einem kleinen Pass (2.751 m) um dann zu einem weiten Hochplateau mit vielen Gletscherseen bergab zu gehen.


Von hier aus kommt man zum malerischen Marmotte See (2.705 m).


Nun geht es stetig Serpentinen-artig immer weiter bergauf, über das ein oder andere Schneefeld,  Meter für Meter dem Gipfel Cima Nera (3037 Meter) entgegen.


Die österreichischen Kaiserjäger hatten im 1. Weltkrieg hier oben einen Beobachtungsposten errichtet von dem noch Mauerreste der Unterstände und Schützengräben zu sehen sind.

Leider hatte der Gipfel kein Gipfelkreuz - bis HEUTE - wenn es sich auch nur um ein Provisorium handelt, so soll es doch auch als Mahnung dienen das am Berg Frieden herrschen soll.

Nach dem ich zum See zurückgekehrt bin, habe ich es mir nicht nehmen lassen auch in diesem ein kühles erfrischendes Bad zu nehmen.






Nach dem See gehe ich langsam auf einem gemütlichen ebenen Pfad (SAT 123) weiter, der am Lago Lungo vorbeiführt zum Ufer des kleinen Lago Nero, der etwas vor dem Càreser Stausee (2.603 m) liegt. Auf dem Weg dorthin boten sich wieder einmal allerlei schöne Fotomotive.




Man überquert eigentlich die Staumauer bis hin zu den Gebäuden des Sicherheitspersonals. Allerdings war die Staumauer an diesem Tag für den Durchgang gesperrt, doch eine Umleitung war ausgeschildert.


An den Gebäuden auf der anderen Seite der Staumauer angekommen, führt der Pfad SAT 123 in zahlreichen Serpentinen zwischen Geröllhalden talwärts.

Weiter im Zickzack hinunter durch einen schönen Wald mit charakteristischen Zirbelkiefern – ach dieser Duft….

Über einen kurzen Abstecher kann man den kleinen Lago delle Lame (2.275 m) erreichen, der dann doch angesichts der Zeit zu weit entfernt war.

 Zurück auf dem Weg geht es abwärts bis ich wieder am Parkplatz Malga Mare bin.

Fazit

Eine Traumtour die seinesgleichen sucht! ( Die Schwimmeinlagen findet ihr im Video)

Es besteht die Möglichkeit, in der Larcherhütte zu übernachten und so die Bergfahrt auf zwei Tage aufzuteilen, wem es an einem Tag zu viel sein sollte. Das Essen auf der Larcher Hütte ist sehr zu empfehlen!

Tour Daten findet ihr auf meinem Tourenportal bei Outdooraktiv: Tour

Ein Video der Tour ist auf meinem YouTube Kanal zu finden: Video


Ihr habt Fragen zur Tour? Schreibt mir einfach!

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