Das Cube Reaction Hybrid Race 500 Mountainbike im Test

Das Cube Reaction Hybrid Race 500 Mountainbike


Ich kann es fast nicht glauben, das macht so viel Spaß.
Vor allem das Hochfahren ist einfach der Hammer.

Ich gebe es zu, E-Bikes habe ich lange Zeit belächelt.

Ich stand lieber auf Muskelkraft statt E- Power. Trotzdem fahre ich gerne MTB, meistens Wald/Forstwege und einfache Trails mit meinem Cube LTD Hardtail.


Ich fahre ungern in der Ebene, also gehts immer hoch und runter. Und genau beim Hoch hält sich der Spaß bei mir auf langen Anstiegen in Grenzen, es geht zu langsam, Puls ist oft am Limit, und dann brauche ich eine Pause, das frustriert und der Spaß fällt unter die Meereshöhe.

Anfang dieses Jahrs habe ich dann einen Bericht über die neuen Cube Hybridbikes gelesen und mir ein paar Videos angesehen. Und damit bin ich dann beim Thema E-MTB gelandet, 500 Watt die mir helfen den Berg hochzukommen.

Wie fährt sich so ein E-MTB?

Es fährt sich wie mein Cube LTD, man merkt die 29.0'er und dass die Technik kleine Fortschritte gemacht hat. Aber ansonsten ist es genau das gleiche. Wenn man nicht in die Pedale trete, dann kommt auch nichts zurück.

Schon auf den ersten Metern fällt mir als neuer Besitzer eines „echten Reaction“ der Ursprung des Namens auf. Eine angenehm sportliche Position nimmt man auf dem Cube ein.



Anschließend heißt es: Turbomode an und ab auf den Trail.

Wie gewohnt, unterstützt der Bosch Performance Line CX Motor sehr kraftvoll und somit hat man die Grenze von 25 km/h schnell erreicht. Auch das Purion Display überzeugt mich auf ganzer Länge. Auch die Schiebehilfe ist Bergauf eine tolle Sache auf die ich nicht mehr verzichten möchte.

Am Berg ist das Cube extrem ausgeglichen und somit neigt das Vorderrad auch in steilen Passagen nicht zum Abheben. Auf dem Trail verhält sich das Cube wie ein typisches 29-Zoll-Hardtail und beweist einmal mehr, dass es nicht unbedingt B+ im E-Hardtail-Bereich sein muss.

Dank des tiefen Schwerpunkts liegt das Bike sehr satt auf dem Trail.


Die RockShox Judy Silver mit schwarzen Standrohren schenkt 100 mm butterweichen, einfach einstellbaren Federweg und ein super-präzises Lenkverhalten dank der 15x110 mm Steckachse. Mit dem Shimano XT 11-fach-Antrieb mit 11-46T Kassette ist man für jede Steigungs-Eventualität gewappnet. Und die hydraulischen XT Scheibenbremsen mit ihren 180 mm Durchmesser sorgen in Kombination mit dem bissigen Grip der 2,6 Nobby Nic Reifen für eine hervorragende Geschwindigkeitskontrolle.

Es hat nicht nur eine überraschend elegante Optik, sondern auch genau die richtige Mischung aus Leichtigkeit, Robustheit und Steifigkeit.



Motor = keine Anstrengung?

Ja und Nein, der Motor ist wie ein paar zusätzliche Gänge. Geht der Puls durch die Decke, erhöhe ich die Unterstützung, wird es zu leicht, dann nehme ich die Unterstützung zurück. So einfach ist das. So praktisch ist das.
Der Akku kann direkt am Bike geladen werden und die interne Zugführung schützt vor Schmutz und Feuchtigkeit - das sorgt für dauerhaft präzises Schalten.
Auch eine Vorbereitung für eine Absenkbare Sattelstütze ist schon mit an Bord.


Spaß? Wo ist denn da der Spaß?

Der Spaß kommt wie gesagt beim Hochfahren, man kann sich am Limit bewegen, genau wie ohne Motor, ist aber einfach 2-3 mal schneller unterwegs, wenn es der Weg zulässt. Es ist einfach nur ein schönes Gefühl, wenn man beim Hochfahren Hilfe anfordern kann. Zu zweit geht ja auch alles leichter, sagt man.

Limit?

Strecken wo man das MTB tragen muss würde ich nicht empfehlen, 22,5 kg tönt zwar nach nicht so viel, aber es wird ziemlich schnell doch recht schwer.

Aber dafür habe ich ja noch mein normales Bike.


Fazit:

Ich halbiere meine Zeiten, kann nun die längeren und damit abwechslungsreicheren Strecken nehmen und habe Spaß beim Berghoch fahren.

Nach den ersten Kilometern hier im Altmühltal, kann ich damit nur noch eines sagen: wieso habe ich mir so ein Teil nicht schon eher geholt...;-)

Ein Video der Tour zu diesem Beitrag findet ihr wieder auf meinem Youtube-Kanal!

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