Warum die SONY RX-100 - Der Perfekte Einstieg in die Fotografie!


Vor 3 Jahren gekauft - Mein Fazit

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Meine erste Digitalkamera war eine Bridgekamera von Nikon. Danach kam die Sony HX-400V.

Ich war schon längere Zeit auf der Suche, nach einer Kamera als Backup Kamera und die ich wirklich IMMER dabeihaben kann. Auf langen Radtouren oder einem Klettersteig versuche ich jedes Kilo zu sparen.

DIE KRITERIEN AN EINE KAMERA WAREN 

Eine geringe Größe und Gewicht, um keine Ausrede zu haben, auch diese Kamera nachher daheim zu lassen. Damit fielen Spiegellose System- und Bridgekameras aus dem Rennen.
Eine Hochwertige und stabile Ausführung – am besten aus Metall. Bei unterschiedlichen sportlichen Aktivitäten kann sie doch gelegentlich irgendwo hängenbleiben, oder auch mal herunterfallen etc.

Sämtliche Einstellungen sollten manuell vorzunehmen sein, sie sollte aber auch einen Auto Modus haben. Lichtstark sollte sie auch noch sein!

Schlussendlich überzeugt haben mich damals die Testbilder und Möglichkeiten, die mir die RX100 bot und auch die Tatsache, dass die Akkus der HX-400V in die Kamera passten und ich schon Ladegeräte dafür hatte.

Nun stellte sich nur noch die Frage ob nun die RX100, 100 II, 100 III oder die RX100IV das Rennen machen würde.

Am Ende hat der Preis und ein großartiges Angebot für die RX100 gesprochen….
…und ich kann vorab sagen – die Kamera hat mich nicht enttäuscht

HIER MEINE ERFAHRUNGEN MIT DER RX100


POSITIVE EIGENSCHAFTEN

Wie versprochen wartet die RX-100 mit einer für Kompaktkameras hohen Lichtstärke auf.
Durch die RAW-Unterstützung ist die Bildqualität extrem hoch und kommt tagsüber ohne Probleme an die Qualität einer DSLR und auch die JPEGs sind „Out Of Cam“ sehr gut brauchbar.

Die RX100 wird immer in den höchsten Tönen für ihre Rauscharmut bei hohen ISO-Werten gelobt. Sie geht theoretisch sogar bis ISO 25.600. Bei Werten über 6.400 rechnet sie das Rauschen aber mit Hilfe mehrerer Aufnahmen heraus, ähnlich wie auch der iA+ Modus arbeitet. Somit eignen sich diese ISO-Werte nur für unbewegte Motive und ohnehin nur zu dokumentarischen Zwecken, wie man sich denken kann. Bis ISO 6400 kommt die RX100 mit einem guten Bild hin. Meist fotografiere ich aber mit max. ISO 800.

Ihre große Blende mit 1.8 ermöglicht es viel länger bei niedrigeren ISO-Werten zu bleiben! Und darin liegt der eigentliche Clou. Das sieh auch noch relativ Rauscharm bleibt, rundet die Sache ab.

Daher macht die RX100 sehr viel Spaß.

Der Fokus funktioniert auch wunderbar unter schlechten Lichtverhältnissen. Das Display ist zwar nicht schwenkbar und einen Sucher hat sie auch nicht (war jedoch kein Kriterium für mich)

Wer die RX100 kauft und sich im Nachhinein darüber aufregt, dass sie so klein und glitschig ist, hat meiner Meinung nach die Priorität dieser Kamera nicht verstanden. Es geht in erster Linie um Kompaktheit. Ich habe mir noch einen kleinen Zusatzgriff besorgt, de einfach seitlich angeklebt wird und schon liegt sie besser in der Hand.

Die Bedienelemente sind allesamt typisch für eine Kompaktkamera, nur den Frontring um das Objektiv findet man nicht in allen Kompakten.

Spritzwasser und Staub geschützt ist sie nicht, was den Einsatz bei Regen leider etwas einschränkt.
Robust ist sie dennoch, was man auch an ihrem Gewicht und dem Magnesium Gehäuse merkt.
Auf ein Stativ montiert oder mit Schnellwechselplatte lässt sich die Klappe für den Akku und die Speicherkarte nicht öffnen. Aber auch dies sind Dinge, die der Kompaktheit geschuldet sind.

Daher: Akzeptiert!

DIE BEDIENUNG

Sowohl der Autofokus, als auch die Auslöseverzögerung sind erstklassig. Serienbilder macht die RX100 mit bis zu 10 Bilder in der Sekunde. Ich habe die Bildvorschau ausgeschaltet und kann so selbst mit Einzelbildern unglaublich schnell manuell auslösen und Serien quasi manuell schießen.

Schön aber bei dem Preis selbstverständlich ist, dass es die typischen Modi P, A, S, M gibt und man 3 komplette Einstellungen speichern und unter MR aufrufen kann. Man hat alle wichtigen Werte (Blende, Verschlusszeit und ISO) mit einem Griff und höchstens einem Knopfdruck auf die Funktionstaste direkt im Zugriff. So kann man selbst im manuellen Modus sehr gut arbeiten. Ich habe z. B. ISO immer auf dem Frontring, Blende auf dem Wahl Rad, „AEL umschalten“ auf der Mitteltaste und über die Funktionstaste alle weiteren Parameter im schnellen Zugriff. Wer sich lieber auf die Automatik verlässt, kann dies bedenkenlos tun.

Eine sehr nützliche Funktion ist die HDR Funktion. Auch der Panoramamodus ist sehr gelungen, doch man sollte möglichst mehrerer Schwenke vor Ort machen, da es schon vorkommen kann, dass die Bildkanten sichtbar werden. Kann, muss aber nicht. Meistens macht auch hier die RX100 einen sehr guten Job aber sicher ist sicher.

Die Kamera ist auch für Anfänger intuitiv zu bedienen.

Ein großes Plus bringt der Blitz der RX-100. Dieser ist im Gehäuse integriert, springt durch das entsichern einer Feder heraus. Dann ist der Blitz neigbar und kann auch indirekt verwendet werden. Von dieser Lösung könnten sich auch die SLR-Hersteller eine Scheibe abschneiden.

NETT, SPIELT FÜR MICH ABER KAUM EINE ROLLE

Die Kamera bietet eine Steuerung über W-LAN. Dies ist ein nettes Gimmick, jedoch für mich nicht relevant. In der Regel ist der Flugmodus eingeschaltet, um die Akkus zu schonen.
Der Brennweitenbereich erstreckt sich über 28-100mm. Damit sind die meisten Anwendungen erschlagen. Gelegentlich fehlt mir das 24 am Anfang. Doch wer eine leichte Kamera mit einer gewissen Lichtstärke sucht, muss Kompromisse in Kauf nehmen.

NEGATIVE EIGENSCHAFTEN

Die Einstellung des Fokus ist teils umständlich. Will ich das Fokusfeld verschieben, bin ich gezwungen, die Fokus Art auszuwählen und dann den Punkt wieder zu verschieben. Das kostet unnötige Zeit.

Ein Touch Display wäre hier schon etwas hilfreich.

Die Apps von Sony gibt es leider für die RX100 nicht.


FAZIT ZUR RX100

Alles in allem bin ich mit der Kamera doch sehr zufrieden. Das Gerät ist absolut praxistauglich und liefert für eine Kompaktkamera absolut überragende Bilder. Das ist zumindest meine persöhnliche Erfahrung und Meinung.

Ich habe den Kauf bisher keine Minute bereut und habe die RX100 gepaart mit dem 1“ Sensor und dem Carl Zeiss Objektiv fast immer dabei. Sie bietet jede Menge kreative Freiheit und eine Bildqualität, die sich auch für größere Prints oder Ausschnittvergrößerungen eignet.
Der Videomodus kann zwar kein 4K, ist jedoch auch so völlig ausreichend und liefert großartige Ergebnisse.

Die negativen Punkte (kein Klappdisplay und Sucher, kein Touch Display, fehlender ND-Filter, nur 1/2000 sek. Verschluss, nur bis Blende f/11, keine 24 fps im Videomodus) akzeptiere ich für den Preis aber sehr gerne.

Wenn ihr Fragen zur Kamera habt - schreibt mir einfach!

Fotos der Kamera sehen? Schaut einfach bei mir auf Flickr vorbei: Mein Flickr

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