Foto Backup - damit es kein böses Erwachen gibt!

Fotos gehören während der Reise gesichert!


Für Hobbyfotografen und Profis ist es der Albtraum: Wir fotografieren die aller schönsten, nicht wiederholbaren Momente und wissen nicht, wie wir die Speicherkarten noch mal zusätzlich sichern können? Ich möchte euch hier meinen Weg zur Fotosicherung zeigen:





Foto-begeisterte sind im wahrsten Sinne Sammler

Auf Reisen scheint diese Sammlerwut ins schier Unermessliche zu steigen, denn im Urlaub steht der Auslöser der Kamera nicht mehr still.
Sammeln bedeutet, zu bewahren und mit nach Hause nehmen. Der eine oder andere wird sicherlich auch schon einmal die schmerzliche Erfahrung des Bildverlustes gemacht haben. Der Frust ist dann oft groß. Die Gründe für Bild- und Videodatenverluste können vielfältig sein. So wurde etwa die Kamera gestohlen, man kann versehentlich das falsche Knöpfchen an seiner Kamera betätigt haben, man möchte die volle Speicherkarte gegen eine leere tauschen – diese fällt herunter in einen Gully – oder die Speicherkarte hat einen Fehler und die Bilder lassen sich nicht mehr abrufen.

Bilddatenverluste lassen sich aber vermeiden – die Optionen sind vielfältig, man muss sie nur für sich nutzen.
Wichtig ist in jedem Fall, dass man die Fotos jeden Abend sichert, sei es beispielsweise auf dem Notebook, einer externen Festplatte oder in der Cloud. „Doppel gemoppelt“ sollte zudem die Devise lauten also beispielsweise Cloud und externe Festplatte. Die Daten befinden sich nicht nur auf unterschiedlichen Speichermedien, sondern auch an unterschiedlichen Orten. Wurden die Bild- und Videodaten übertragen, so sollte man in jedem Fall prüfen, ob der Datentransfer auch funktioniert hat und die Bild- und Videodaten sich auch aufrufen lassen.
Erst dann würde ich die Speicherkarte von den Daten bereinigen.
Ich bevorzuge dabei den Dreifachschutz mit USB Stick, Tablet und Festplatte.



Welche Möglichkeiten gibt es?




Transportable Festspeicher mit SD-Kartenslot

zeichnet aus, dass sie geeignet sind, hohe Datenmengen sichern zu können. Die Geräte sind nicht ganz preiswert und laufen, je nach Modell, mit Akku. Gesteuert werden sie mittels WLAN über Smartphone oder Tablet. In der Regel müssen sie einmal konfiguriert werden. Legt man die Speicherarte ein, erfolgt der Datentransfer auf die Festplatte. Übertragen werden nur die unbekannten Bild- und Videodaten. Diesen Festspeichern wird eine geringe Übertragungsgeschwindigkeit nachgesagt.

Netbook und Laptop

Das Notebook bietet mit seinem Funktionsumfang die größte Flexibilität hinsichtlich des Transfers, der Datenspeicherung als auch -Verwaltung. Natürlich bedeutet die Mitnahme eines Notebooks ein zusätzliches Gepäckstück. Möchte man seine Bilddaten nicht in einer Cloud ablegen, so stellt das Notebook die flexibelste Lösung dar.

Die Cloudwolke

Die Cloud, die natürlich nur in Frage kommt, wenn ein entsprechendes Netzwerk vorliegt, gewinnt immer mehr an Bedeutung – die Zahl der Anbieter wächst dementsprechend. Schon vor Urlaubsbeginn sollte man sich mit den Geschäftsbestimmungen auseinandersetzen. Bilder und kurze Videoclips lassen sich auch in der Cloud problemlos sichern – bei längeren Videos mit enormen Speicherbedarf ist von der Cloud eher abzuraten.

Externe Speichermedien

Eine externe Festplatte oder ein USB Stick sind ebenfalls Möglichkeiten seine Fotos oder Videos zu sichern. Man hat den Vorteil keine Netzanbindung wie in der Cloud zu benötigen, Muss sich aber auch um die richtige Lagerung und Sicherung der Speichermedien kümmern. Die Festplatte oder den USB Stick in der Tasche seiner Kameraausrüstung auf zu bewahren ist sicher nicht die Beste Idee. Wird die Tasche gestohlen, sind alle Bilder trotz Sicherung verloren.

Mehrere Speicherkarten

Eine Einfache und schnelle Lösung sind natürlich mehrere Speicherkarten zu nutzen.
Eine 64 GB Speicherkarte kostet um die 30 Euro und ist auch recht leicht zu verstauen.
Man sollte aber bedenken das man dabei leicht den Überblick verlieren kann, welche noch leer und auf welcher Daten vorhanden sind. Zudem müsste man sie Nummerieren oder Beschriften was bei der Größe nicht leicht ist. Auch kann eine Speicherkarte schnell mal beim Wechsel aus der Hand rutschen und weg ist sie, oder bricht ein und dann ist alles verloren was darauf war.
Ihr seht schon – es gibt sehr viele Möglichkeiten seine Fotos, Videos oder Daten unterwegs zu sichern.


Wie sichere ich meine Daten?

Jede hat 32 – 64 GB Speicherplatz, was in der Regel für Bilder und auch Videos völlig ausreicht.
Wenn ich Abends zurück ins Hotel komme, setze ich mich an mein HP X210 Convertible, stecke die SD Karte rein und übertrage zuerst eimal alle Daten zur 1. Sicherung auf mein Tablet.
Danach sichte ich die Fotos schon mal in Bezug auf Qualität und sortiere diejenigen, die mir gar nicht gefallen wollen aus. So vermindere ich zum einen die Bilderflut, die ich sichern möchte, zum anderen habe ich die Arbeit dann zu Hause nicht mehr.

Sind die Daten auf dem Tablet, schließe ich einen USB Stick an und kopiere – nicht verschieben – die Fotos und Videos auf den USB Stick. So habe ich schon die 2. Datensicherung gemacht.
Einmal auf der Festplatte des Tablets, zum anderen auf dem USB Stick. Die 3. Sicherung erfolgt über den Dateiversionsverlauf von Windows vom Tablet auf die externe Seagate Festplatte.
Da mein Tablet, die USB Sticks und die Externe Festplatte einen USB 3.0 Anschluss besitzen klappt die Sicherung relativ zügig.
Zu Hause brauch ich dann nur den USB Stick oder die externe Festplatte an den PC zu stecken und schon werden die Daten übertragen.
Sollte ein Speichermedium seinen Dienst – warum auch immer – versagen habe ich immer noch 2 Ersatzkopien der Daten.
Wenn ich das ganze nun zu Hause auf den Rechner übertragen habe, lösche ich die USB Sticks, und auch die Daten auf dem Tablet und der Seagate Festplatte wieder.
Die Datensicherung vom PC erfolgt dann auf einen externen Speicherplatz, da auch zu Hause die Festplatte des Rechners ja einmal ausfallen könnte.

Welche Festplatte

Das es klein und leicht geht, aber trotzdem mit Qualität, das demonstrieren die Kalifornier mit ihrer externen Festplatte „Backup Plus Slim“, die trotz 1 TB Speicherkapazität gerade einmal 12,1 mm in der Gesamthöhe misst. Das schafft derzeit kein anderer Hersteller mit einem externen Laufwerk.

Mit der geringen Bauhöhe geht auch automatisch ein geringes Gewicht einher. Damit ist die Backup Plus Slim für mich rein äußerlich die momentan attraktivste externe Festplatte im 2,5 Zoll Format, wenn man Wert auf eine geringe Größe und geringes Gewicht legt.

Doch auch die Leistung hat mich vollends überzeugt. Sie hat eine hohe Transferrate und bleibt dabei sehr Leise und Kühl. Zudem ist eine Backup Software enthalten und als ich sie mir gekauft habe eine Speichererweiterung für Microsoft OneCloud, die ich aber nicht benötige.
Zum Schutz der Festplatte habe ich mir noch ein Case besorgt, so kann ich sie auch abseits der Fotoausrüstung sicher aufbewahren.

Für die Sicherung zu Hause nutze ich dann eine Externe 3,5 Zoll Intenso Memory Festplatte mit 4 TB und als zusätzliches Backupmedium eine 2,5 Zoll Externe WD Digital Festplatte mit 2 TB, nur für Bilder, Videos und Musik. Alle Festplatten haben eine USB 3.0 Anschluss, wodurch die Datentransferrate gegenüber 2.0 erheblich gesteigert wird.

Es würde mich freuen wenn ich euch ein paar Tipps geben konnte wie ihr eure Fotos und Videos sicher „Bewahren“ könnt.

Wie sichert ihr eure Fotos und Videos eigentlich?

Ich freue mich über Kommentare.


PS: Dieser Beitrag stellt keine Werbung dar, sondern ist meine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke

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